Wie funktioniert ein Taschenwärmer

Bild von Suricata (Wikipedia Commons)

Besonders im Winter sind sie sehr sinnvoll. Es handelt sich um Taschenwärmer, die gerne die Hände umfangreich warmhalten. Bei einem Spaziergang in der Kälte kann somit erreicht werden, dass die Hände immer gewärmt sind, sodass diese nicht von der Kälte erstarren. Taschenwärmer werden auch gerne als Latentwärmespeicher bezeichnet. Hierbei wird thermische Energie aufbewahrt, die eine lange Zeit gespeichert werden kann. Nun soll unter anderem erklärt werden, wie die Taschenwärmer eigentlich funktionieren und welche Ausführungen es von ihnen im täglichen Leben gibt.

Funktionsweise vom Taschenwärmer

Taschenwärmer werden auch mit dem sogenannten phase change materials bestückt. Diese Materialien sind auch als Phasenwechselmaterialien bekannt, dessen Schmelzwäme durchaus größer ist als die Wärme, die eigentlich von ihnen gespeichert werden kann. Die Kissen funktionieren durch die unterschiedliche Nutzung der Zustandsänderungen, die von einem Speichermedium ausgehen. Die meiste Form, die im normalen Leben genutzt wird, ist die Möglichkeit vom festen bis flüssigen Zustand. Durch das Erstarren und Schmelzen kann erreicht werden, dass Wärme erzeugt wird. Beim Aufladen des Inhalts des Taschenwärmers werden in der Regel Paraffine oder Salze geschmolzen. Außerdem wird sehr viel Wärmeenergie aufgenommen. Beim Erstarren des Wärmers wird die Wärme wieder abgegeben. Für technische Anwendungen wird ein Latentwärmespeicher ist eine Kristallisation erwünscht, die unterhalb der Schmelztemperatur vorhanden ist. Es gibt einige Taschenwärmer, die dazu auch mit Natriumacetat-Trihhydrat verwendet wird. Wird das Kissen in ein Wasserbad gegeben, wird der Inhalt bei einer Temperatur von 58 Grad Celsius verflüssigt. Und bleibt auch noch bei Temperaturen von minus 20 Grad Celsius in einem flüssigen Zustand. Das Salz löst sich von seinem Salzgitter und bildet ein eigenes Kristallgitter.

Anwendungen eines Wärmers im Alltag

Die modernen Speicherwärmer bestehen aktuell aus Salz und Paraffin, die durch ihre eigenen Eigenschaften für zahlreiche Temperaturbereiche eignen. Besonders bei Funktionstextilien können die Materialien aufgefunden werden. Durch die Körper- und Umgebungswärme können sie Wärme aufnehmen und wieder abgeben. Sogar zur Solarwärmespeicherung im Bereich der Heizenergie kann im Winter für ausreichend Wärme gesorgt werden. Natürlich ist diese Art von Heizmethode aufwendiger, dennoch somit deutlich mehr Platz gespart werden, wenn es um die Ausnutzung der Latentwärme geht. Neue Entwicklungen haben durch die gleiche Methode des Taschenwärmers dazu geführt, dass ein neuartiges Fassadenelement in einer vier Zentimeter dicken Wand sehr viel Wärme speichert. Die Wärme wird bei dieser Solarwand wunderbar gespeichert, als ob es sich um eine 30 Zentimeter dicke Ziegelwand handelt. Tagsüber speichert das Element die Wärme, sodass diese niemals verloren gehen kann.

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