Das Auge

Bild von Petr Novák, Wikipedia via "Wikipedia Commons"

Das Auge ist unter anderem das wichtigste Sinnesorgan, welches Menschen besitzen. Aber auch die Tierwelt könnte ohne ihre guten Augen meist nicht überleben. Das Auge funktioniert grundsätzlich wie eine Kamera, die Bewegungen und Abläufe wahrnehmen kann. Einfallendes Licht wird von der Hornhaut des Auges aufgenommen, sodass ein scharfes Bild entstehen kann. Im besten Fall werden die aufgenommenen Bilder ohne jegliches Hilfsmittel auf der Netzhaut abgebildet. Welche genauen Bestandteile des Auges an dem Prozess der Wahrnehmung beteiligt sind und inwieweit die genaue Funktion den Alltag beeinflusst, soll nun geklärt werden. Heute ist also mal kein physikalisches sondern biologisches Thema an der Reihe.

Bestandteile und Funktion des Auges

Es ist bekannt, dass das Auge aus der Iris, einer Pupille, der Netzhaut und der Hornhaut besteht. Natürlich ist der Augapfel mit den Sehnerven verbunden, um somit sicherstellen zu können, dass die aufgenommenen Informationen an das Gehirn weitergeleitet werden können. Die Netzhaut muss ebenso neben der Aderhaut erwähnt werden, die ebenso wichtige Bestandteile des Auges darstellen. Werden Objekte mit dem Auge wahrgenommen, fällt Licht auf die Hornhaut und auf die Linse des Auges, sodass ein scharfes Bild entsteht und der Mensch dieses wahrnehmen kann. Die eingefangenen Lichtstrahlen werden in elektrische Reize verwandelt und anschließend über den Sehnerv an das Gehirn geleitet. Eine Weiterverarbeitung ist somit möglich. Die Pupille des Auges verändert sich je nach Stärke des einfallenden Lichts. Durch das Weiten der Pupille kann diese besser mit dem Licht umgehen und somit die Objekte wahrnehmen. Die Pupille wird von den Muskeln der Regenbogenhaut, also der Iris gesteuert. Die Netzhaut bindet das Licht und fängt diese teilweise auf. Diese wird auch als Gelber Fleck oder als Makula bezeichnet. Der Bereich betrifft lediglich zwei Prozent der Netzhaut dar, welcher jedoch unerlässlich zum Lesen ist. Die restlichen 98 Prozent der Netzhaut sind für die Wahrnehmung sowie für die Bewegung von Gegenständen zuständig. Diese müssen sich in der mittleren und äußeren Peripherie des Sehbereichs befinden, um diese wahrnehmen zu können.

wie funktioniert das Auge

Bild von Talos, colorized by Jakov via "Wikipedia Commons"

Kurz- und Weitsichtigkeit verstehen

Es wurde bereits erwähnt, dass die Linse das eigentliche Objektiv des Auges darstellt. Das Scharfstellen von Gegenständen wird durch die Linse erreicht. Bei weit entfernten Gegenständen wird eine flache Linse benötigt, um diese scharf erkennen zu können. Sind Gegenstände sehr nahe gelegen, muss eine kugelförmige Linse vorhanden sein, um ein klares Bild erhalten zu können. Die Form der Linse ist über den Ziliarmuskel zu variieren. Bei kurzsichtigen Menschen ist zu beachten, dass der Augapfel ein wenig zu lang geraten ist. Der Brennpunkt für die Fixation von Gegenständen befindet sich vor der Retina, sodass eine nicht scharfe Wahrnehmung vorhanden ist. Ein ungenaues Bild entsteht, wodurch am besten mit einer Sehhilfe für eine bessere Sehkraft gesorgt werden muss. Bei einer Hyperonie, also der Weitsichtigkeit, ist der Augapfel hingegen zu kurz. Die zu erhaltenen Gegenstände werden normalerweise durch einen Ausgleich auf der Netzhaut abgebildet. Bei der Weitsichtigkeit fällt der Brennpunkt hinter die Retina, sodass auch hier ein nicht korrektes Bild erhalten wird.

Augenfarben erklären

Oft wird versucht, die eigene Augenfarbe durch künstliche Hilfsmittel zu verändern. Jedoch ist diese von der Natur vorgesehen. Die Augenfarbe wird durch die unterschiedlichen Pigmente der Regenbogenhaut bestimmt. An der Augenfarbe sind natürlich auch die Gene beteiligt. Bei blauen Augen ist die Iris oft ohne Pigmente versehen. Die Färbung entsteht durch eine dünne Pigmentschicht, die sich auf der Hinterseite der Iris befindet. Besonders bei Babys können helle Augen betrachtet werden, die noch ohne den Stoff Melanin versehen sind. Nach einiger Zeit kann sich die Augenfarbe verändern, sodass ein bei Geburt heller Ton verdunkelt. Bis zur Pubertät ist eine Veränderung der Augenfarbe möglich. Das gleiche Prinzip ist sogar bei Hauskatzen zu erkennen, die oft innerhalb der ersten drei Monate ihre Augenfarbe verändern können.

 

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