Prepaidhandy VorteileBevor man sich der Frage widmet, was Prepaid Handytarife sind, steht eigentlich die Frage, was Prepaid-Handytarife bewirkt haben. Durch Prepaid Handytarife kehrte in vielen Familien wieder Frieden ein. Und damit kommt auch der Antwort näher, was dies für eine Tarifvariante ist. Handys starteten mit Tarifen, die zum einen eine monatliche Grundgebühr verlangten, zum anderen fielen pro Gesprächsminute und geschriebener SMS noch weitere Gebühren an. Es gibt heutzutage immer noch Anbieter, die an diesem Muster festhalten, jedoch sterben diese Tarife langsam aus.

Prepaid Handytarife waren die Alternative

Telefonprovider mussten auf dem engen, boomenden Handymarkt an neue Kunden kommen. Zielgruppe waren Jugendliche, die aber zum einen selbst noch keine Verträge zeichnen dürften, zum anderen vom Wohlwollen der Eltern abhängig waren. Diese Zielgruppe zu gewinnen, gelang nur, wenn man den Eltern die Angst nehmen konnte, durch die Kommunikationsfreude des Nachwuchses ruiniert zu werden. Die Lösung war eine Telefonkarte, die nicht nachträglich belastet wurde, sondern im Vorfeld, wie ein Sparbuch, bereits ein Guthaben aufwies. Dies konnte dann abtelefoniert werden. War das Guthaben verbraucht, lag es bei den Betroffenen, die Karte neu zu laden oder eben auch nicht.

Prepaid Handytarife bieten volle Kostenkontrolle

  • Durch die Guthabenbasis kontrolliert man selbst, wie viel man telefoniert, eine „Überziehung“ ist nicht möglich
  • Prepaidtarife bieten volle Flexibilität. Ein Wechsel der Gesellschaft ist jederzeit möglich.
  • Tarifbausteine können bei bestimmten Anbietern jederzeit dazu oder abgewählt werden.
  • Tarife sind klar strukturiert, in der Regel liegt die Minute Telefonie bei 9 Cent, der Preis für eine SMS ebenfalls.
  • Flatrates sind bei einigen Anbietern ebenfalls möglich, dies gilt vor allem für die mobile Nutzung des Internets.
  • Bei bestimmten Providern sind Telefonate innerhalb desselben Netzes kostenreduziert.

Tarifvergleich hilft, den richtigen Anbieter zu finden

Die Tarifvielfalt bei Prepaid Handytarifen gleicht einem Dschungel. Nicht jeder Anbieter ist im Detail mit den Mitbewerbern identisch. Neben den kleinen Detailunterschieden, beispielsweise den Downloadvolumina bei der Internetnutzung sind vor allem die Details bei der Neukundengewinnung ausschlaggebend. Hier unterscheiden sich die Provider in der Höhe der Startguthaben, ohne die ein Anbieterwechsel nur schwer umzusetzen wäre. Die Qualität der Netze ist zwar bundesweit noch nicht einheitlich, in den Ballungszentren ist dies allerdings für die Nutzer noch kein Grund, zu wechseln. Preisunterschiede bei den Telefonaten im eigenen Netz spielen hier schon eher eine Rolle, jedoch hat auch hier kein Anbieter ein Alleinstellungsmerkmal. Was also bleibt, ist die Incentivierung durch Startguthaben. Einen professionellen Tarifvergleich findet man auf der Webseite prepaid-discounter.de.

Damit man den individuell besten Anbieter findet, bietet es sich an, einmal die Nutzung des Telefons auf ein Jahr hin zu berechnen. Dazu gehört die Telefonie, genauso wie das Schreiben von SMS und die mobile Internetnutzung. Von der Gesamtsumme der Kosten zieht man dann das Startguthaben ab. Der Anbieter mit dem niedrigsten jährlichen Aufwand ist dann der günstigste. Wer einen Anbieterwechsel scheut, weil er seine Telefonnummer behalten möchte, kann dies unbesorgt außen vor lassen. Die Mitnahme der Telefonnummer kostet einerseits 25 Euro, auf der anderen Seite werden diese Kosten allerdings von der neuen Telefongesellschaft übernommen. Der Markt für Prepaid Handytarife ist so eng umkämpft, der Verbraucher kann hier bei der Auswahl aus dem Vollen schöpfen.

 

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