Umzugscheckliste  - Tipps für den Umzug

Bild: © Stockbyte/Thinkstock

Ein Umzug geht häufig mit gemischten Gefühlen einher. Auf der einen Seite freut man sich auf Veränderung, einen Tapetenwechsel und ein neues Heim. Auf der anderen Seite steht aber immer noch der Stress, der mit jedem Umzug verbunden ist. Heute wollen wir auf dem delfine3d Blog mal etwas ganz praktisches bloggen, nämlich wie man reibungslos umziehen kann. Die Wichtigsten Dinge haben wir in einzelnen Stichpunkten aufgeführt und stellt für Sie damit eine Checkliste für den Umzug dar.

Was man vor dem Umzugstag erledigen sollte:

  • Kisten packen: Vor dem Umzug heißt es, fleißig Kisten und Kartons zu packen. Dies ist die beste Möglichkeit, um sich von überflüssigen Dingen zu trennen. Was nicht mehr gebraucht oder verwertet werden kann, sollte entweder verschenkt oder weggeworfen werden. Nehmen Sie keinen Mist mit in die neue Wohnung, sondern bestellen Sie gegebenenfalls den Sperrmüll! Gerne darf man sich auch von alten Kleidungsstücken trennen. Was insbesondere bei Büchern wichtig ist: Die Kartons müssen noch tragbar sein, also sollte man Kartons nichts nur mit Bücher vollpacken, da sie sonst zu schwer werden.
  • Mietvertrag: Woran man unbedingt denken sollte, ist, rechtzeitig den laufenden Mietvertrag zu kündigen (in der Regel 3 Monate Kündigungsfrist), um Doppelzahlungen zu vermeiden. Außerdem müssen Sie zeitig den neuen Mietvertrag unterschreiben.
  • Unterstützung suchen: Trommeln Sie Freunde und Bekannte zusammen, damit diese bei Ihrem Umzug fleißig mit anpacken. Als Alternative gibt es in Deutschland 600 geprüfte Umzugsfirmen, die Umzüge stressfrei und professionell abwickeln.
  • Urlaub nehmen: Nicht immer passt ein Umzug aufs Wochenende. Für den Fall sollte man sich rechtzeitig Urlaub nehmen und dies mit seinem Arbeitgeber absprechen.
  • Umzugswagen: Damit alles gut verstaut werden kann, sollten Sie einen Sprinter oder Anhänger mieten bzw. leihen. Wichtig sind Decken, die das Umzugsgut vor Kratzern und anderen Beschädigungen schützen.
  • Bei schlechten Parkmöglichkeiten: Halteverbotszone und/oder Parkplatzabsperrung bei der Polizei oder dem Stadtamt kann man anmelden. So bleibt idealerweise der Parkplatz direkt vor der Tür für Sie reserviert. Am besten organisiert man diese Halteverbotszone sowohl für den Auszug in der alten Wohnung als auch für den Einzug.
  • Nachsendeantrag stellen: Damit man wichtige postalische Dokumente weiterhin bekommt, sollten Sie rechtzeitig einen Nachsendeantrag bei der Post beantragen.

Wie man ein Chaos am Umzugstag vermeidet:

  • Organisieren von Kisten und Möbeln: Sie sind derjenige mit dem besten Überblick! Packen Sie Kisten und Möbel so in den Umzugswagen, wie sie auch später wieder ausgeräumt werden sollen. Auch sollten Sie vorher klar ansagen, welche Kisten und Möbel in welchen Raum kommen soll. Das erspart viel Zeit und Nerven bei Ihnen und Ihren Umzugshelfern.
  • Ruhe bewahren: Stress und Chaos sind das Letzte, was an Umzugstagen benötigt wird. Bewahren Sie Ruhe und überlegen Sie lieber kurz, anstatt irgendwelche voreiligen Entscheidungen zu treffen. Auch der Möbeltransport oder das Anschrauben von Regalen sollte ohne Hektik geschehen.
  • Verpflegung: Ein Umzug ist immer mit körperlicher Arbeit verbunden. Sollten Sie sich an ein Umzugsunternehmen wenden, wird dieser Punkt hinfällig. Doch sollten Ihre guten Freunde Ihnen tatkräftig zur Seite stehen, haben diese (und Sie auch) eine Stärkung verdient. Am besten eignet sich dafür vielleicht eine Suppe oder einen Eintopf mit etwas Brot dazu. Auch deftig belegte Brote kommen gut an!
  • Reinigung: Bei einer Wohnungsübergabe sollte die Wohnung sauber und rein zurückgegeben werden. Hierfür ist es wichtig, nach den Möbelpackern noch einmal durchzusaugen und feucht durchzuwischen. Also nicht alle Putzmittel direkt in die erste Kiste wandern lassen. Außerdem sollten Sie sich sicherheitshalber die Zählerstände notieren, damit man für die Heizungsabrechnung vorbereitet ist.

Die Tage danach:

  • Auspacken: Kisten können ausgepackt und ins Regal und in Schränke verstaut werden. Hier sollte man sich zu aller erst den wichtigsten Utensilien (z.B. für die Küchennutzung) zuwenden, danach kommt alles andere.
  • Ummelden: Am nächstmöglichen Werktag sollten Sie sich beim Bürgeramt ummelden. Gleichzeitig müssen allen wichtigen Stellen (Freunde, aber auch Arbeitgeber, Krankenkasse, GEZ usw.) über die neue Anschrift informiert werden. So schnell wie möglich auch bitte den Namen an das neue Klingelschild und den Postkasten anbringen!
  • Nachbarschaft erkunden: Um sich so schnell wie möglich an sein neues Heim zu gewöhnen, sollte man sich auskennen. Streifzüge durch die Nachbarschaft sind nützlich, um nahe gelegene Supermärkte, Bushaltestellen oder Parks ausfindig zu machen. So fühlt man sich auch schneller wohl.
  • Formalitäten: Auch bürokratische Formalitäten und Verträge werden mit einem Umzug neu abgeschlossen. Häufig geht damit auch ein Anbieterwechsel einher. Oftmals lohnt es sich, Angebote von Internet- und Telefonverbindungen sowie Gaskosten und Stromanbieter zu vergleichen und neue Verträge abzuschließen.

 

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